Stammbelegschaft und Leiharbeiter

Die FAZ weist heute in Ihrer Online-Ausgabe auf die wachsenden Unterschiede zwischen Stammbelegschaften und Zeitarbeitern hin. Das ist nicht nur so nichts neues, es gibt auch eine andere Variante: Unternehmen mit „Alt-“ und „Neu-“ Verträgen, z.B. ehemalige Staatsunternehmen oder fusionierte Unternehmen. Das muss dem Arbeitsklima nicht abträglich sein, vielmehr ist es eine (durchaus lohnende) Daueraufgabe für Management, Arbeitnehmervertreter und Eigentümer, für eine alltägliche Gleichbehandlung im täglichen Umgang zu sorgen, wenn wirtschaftliche Lage, Markt- und Konkurrenzbedingungen, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen sowie Arbeitsrecht nun einmal keine allgemeine Gleichstellung ermöglichen.

Der niedrigere Lohn des Zeitarbeiters folgt aber nicht nur aus den Interessen der Altbelegschaft etc., sondern aus vielen Faktoren. Der Unterschied könnte geringer sein, wenn sich Arbeitnehmer beispielsweise zu Beschäftigungsgenossenschaften zusammenschlössen, um sich dann selbst zu „vermieten“ – und je nach Geschmack das Risiko mit Ihren Mit-Arbeitern in mehr oder weniger hohem Solidaritätsgrad zu teilen.

Kennt jemand Beispiele?

SSC

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Armut und Arbeitsklima -seriös

Dass, manchmal leider, die Qualität des Arbeitsklimas wenig mit der Bezahlung zu tun hat, wissen Firmen, die quasi ihre Mitarbeiter bestechen („Gehn’se doch so ein Gehalt wie hier bekommen Sie doch nirgendwo sonst“ – gibt’s wirklich). Nur wenn die Armut gleichmäßig sehr groß oder die Ungerechtigkeit sehr deutlich ist (90er Jahre: 2 Beamte sitzen im gleichen  Büro, machen exakt das gleiche, der eine bekommt 85%, der andere 100%), leidet das Arbeitsklima messbar.

Das hindert so manchen Experten oder Politiker nicht, auf dem Thema seine trübe Suppe zu kochen. Insofern freut mich, dass ich heute in der „Zeit“ mal in einer an die Allgemeinheit gerichteten Publikation eine halbwegs seriöse Ausarbeitung dazu fand, und zwar hier:

Armut

Gerechtigkeit

SSC

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Arbeitsklimarelevantes Küchenradio

Wer gerne Podcasts hört, gehe doch einmal auf www.kuechenradio.org (link hier) und lade sich die Folge mit dem Autor Markus Albers mit seinem Buch “Morgen komm ich später rein” herunter. Die ersten 10 Min. geben einen schönen Einblick in ein wichtiges Thema beim produktiven Arbeitsklima, nämlich dem Gefühl und praktischen Erleben, seine eigene Arbeitssituation zu beeinflussen.

Frohes Hören :)

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Dr. Arbeitsklima

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Index Gute Arbeit

Der DGB hat wieder seinen Index Gute Arbeit vorgestellt. Nun kann man an Ausrichtung und Methodik manches kritisieren, aber dass der Anteil der sich im eigenen Erleben schlecht, gestresst, ungesund, nicht optimal leistungsfähigen Mitarbeiter weiter steigt, dafür gibt es damit ein weiteres Indiz, das niemanden kalt lassen sollte, dem die Produktivität der eigenen Organisation am Herzen liegt. Kritische Lektüre wird empfohlen. Hier der Link: klick

p.s.: Hier schon mal ein kritisches Feedback in der Süddeutschen: klick

SSC

www.betriebsklima.de

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Zur Erheiterung und Erbauung

….anläßlich eines ernsten Themas:

Die Antwort des Internets auf das Klagen der Geistesschaffenden:

http://tim.geekheim.de/2008/04/28/ein-offener-brief-vom-internet-zum-tag-des-geistigen-eigentums/

Schöne Maifeierzeit und weiterhin Gutes Arbeitsklima

Stephan S.

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The British view on things…

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Auch früher schon…

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Neues Blogprojekt

blogpolis

Ich stolperte heute auf der re:publica über einen kleinen Flyer. Wer selber bloggt, schaue hier: http://blogpolis.de/p-pcarnivals-98-2-b.html

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Qualitätsblog?

Ich hoffe, ich kann wenigstens heute abend noch meine frühzeitig ergatterte Eintrittskarte zur re:publica nutzen. Zu einem der Dauerthemen dort siehe hier.

Bis später.

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